Über die Hälfte aller Frauen ist eine glatte und faltenfreie Haut wichtig (siehe auch eine Sendung der Gesundheitsprechstunde.ch über Anti Aging etc.). Ab dem vierzigsten Lebensjahr haben viele Frauen Angst vor Krähenfüßen und Falten. Diese Angst ist auch berechtigt, da sich die Hyaluronsäure und das Kollagen schneller abbaut als neu bildet. Hyaluronsäure ist eine transparente, gelartige Substanz, die in den Zellzwischenräumen der Haut und des Bindegewebes liegt. Ein Gramm dieser Säure kann bis zu sechs Liter Wasser aufnehmen. Aus chemischer Sicht ist Hyaluronsäure nur eine Zuckerverbindung, die wie ein Schwamm wirkt und die Haut wieder prall und straff macht.
Nicht nur der natürliche Alterungsprozess sorgt für den Abbau von Hyaluronsäure. Rauchen und falsche Ernährung sind Ursachen dafür, dass dieser Baustein vom Körper schlechter nachproduziert wird. Folgeerscheinungen sind Trockenheitsfältchen, die sich immer tiefer ins Gesicht graben. Es gibt zwei Möglichkeiten, dem Alterungsprozess entgegen zu wirken. Entweder benutzt man eine hyaluronhaltige Tages- und Nachtpflege oder lässt sich die Fältchen mit Hyaluronsäure unterspritzen.
Das Unterspritzen ist nicht preiswert und hält meist nur einige Monate. Heutzutage wird hierfür synthetisch im Labor hergestellte Hyaluronsäure verwendet. Somit sind Allergien so gut wie auszuschließen. Wer Angst vor dem Unterspritzen hat, kann zu Pflegeprodukten mit Hyaluronsäure greifen oder als Alternative Cremes mit Saponinen verwenden. Saponine regen die Bildung von hauteigener Hyaluronsäure an.