Nach einer vom Arzt gestellten Diagnose versucht man sich in der Regel mit dieser auseinanderzusetzen und sich die Bedeutung zu erschließen sowie sich mit den Folgen vertraut zu machen.
Die Auskünfte, die man im Internet zum Stichwort Spinalkanalstenose finden kann, sind überwiegend drastisch und beängstigend, da die meisten Menschen erst im Laufe ihres Lebens, oft durch Bandscheibenvorfälle oder andere degenerative Knochenveränderungen, unter den Folgen einer Spinalkanalstenose zu leiden haben.
Seltener ist diese Deformation der Wirbelsäule bereits angeboren und verursacht von daher nicht unbedingt bereits in jüngeren Jahren Schmerzen oder Einschränkungen im Bewegungsablauf. Dies lässt sich u.a. damit begründen, dass die Nervenzellen, die sich im Spinalkanal befinden, die vorhandene Enge bereits von jeher gewohnt sind.
Daher bedeutet die Diagnose Spinalkanalstenose nicht, dass man innerhalb kürzester Zeit im Rollstuhl sitzt, unter einer Gangbildstörung oder einer Blasen- bzw. Darmlähmung leidet. Die Diagnose deutet zunächst lediglich auf den aktuellen Zustand des Wirbelkanals hin. Liegt nun eine entsprechende Verengung vor, die u. U. bereits Schmerzen mit sich bringt, so sind zunächst entsprechende Gegenmaßnahmen in Form von bspw. Massagen, Muskelentspannung, Muskelaufbau und generelle Maßnahmen für eine bessere Beweglichkeit angezeigt.
Eine Rehabilitationsmaßnahme kann hier von großem Nutzen sein. Von einer Operation muss hier definitiv nicht bereits gesprochen werden. Auch mit einer Spinalkanalstenose kann man sehr gut leben, ein wenig Initiative gehört jedoch dazu.